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Schaubild

 

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Hausarbeit-Formalia

Wir möchten unsere Ansprüche an die Ausarbeitungen hier für den
Leistungsschein nochmal spezifizieren, da nicht alles klar geworden 
zu sein scheint.

Die Ausarbeitung ist eine wissenschaftliche Arbeit, muss also den
gängigen Hausarbeits-Standards entsprechen. Es gibt also auch eine
Einleitung, einen Hauptteil und einen Schluss der Arbeit.

In der *Einleitung* soll die Relevanz des Kapitels angesprochen und
der Inhalt des Textes in das Gesamtwerk eingeordnet werden, der
Verweis auf vorhergehende Kapitel ist also notwendig.

Der *Hauptteil* beinhaltet eine ausführliche Darstellung des
jeweiligen Sitzungsthemas, in welcher die *wesentlichen Inhalte und
Begriffe* des Textabschnitts geklärt werden. Um sicherzugehen, dass
ihr die wesentlichen Punkte herausgearbeitet habt, könnt ihr euch an
Sekundärliteratur (etwa der von uns vorgeschlagenen, siehe
Homepage), sowie an den Leitfragen für die jeweilige Sitzung
orientieren.

Die *Kapitel* eurer Arbeit sollen *nicht* anhand der Leitfragen der
Sitzung strukturiert werden, ihnen auf keinen Fall entsprechen.
Strukturiert die Arbeit anhand der inhaltlichen Schwerpunkte. Findet
eigene Überschriften, die dem Text entlehnt sein können. Auch
chronologisch könnt ihr euch am Verlauf des Textes orientieren.

Es ist ausreichend, die Arbeit deskriptiv zu gestalten. Für sehr
gute Arbeiten erwarten wir allerdings die *Diskussion von strittigen
Punkten*. Dazu solltet ihr Sekundärliteratur zu Rate ziehen. Es gibt
zahlreiche Diskussionen zur Interpretation einzelner Abschnitte des
marxschen Kapitals.

Ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit soll auf der Darstellung von
*Verständnisproblemen* liegen, die während der Diskussion im Seminar
oder in der Diskussion eurer Arbeitsgruppe aufkamen. Es wäre gut,
wenn ihr die Fragen in der Arbeit diskutiert. /(Ein Beispiel für das
4.Kapitel: Es könnte die Frage aufkommen, warum etwa ein Prof ein
höheres Gehalt hat als eine Pflegekraft, obwohl sich doch der Lohn
beider über den Wert der notwendigen Reproduktionsmittel bestimmt.
Und da beide wohl ungefähr gleich viele Lebensmittel zur
Reproduktion ihrer Arbeitskraft benötigen, müssten sie doch
eigentlich den selben Lohn bekommen?...) Ebenso könnt ihr euch
intensiver mit einzelnen Analyseschritten Marx' auseinandersetzen
und euch an denselben im Detail abarbeiten.

Im *Schlussteil* erwarten wir eine kurze Zusammenfassung, ein Fazit,
und einen Ausblick auf die Bedeutung für den weiteren Text/das
Gesamtwerk, ggf. Verweise auf größere Debatten zum Text, die so
nicht dargestellt werden konnten.

Generell sind zur Darstellung der Inhalte sind ggf. Schaubilder oder
Diagramme hilfreich, die das Verständnis erleichtern. Ihr findet im
Internet eine Menge Freeware um Diagramme und Schaubilder zu
erstellen.

Alle verwendeten Fachbegriffe müssen -- auch das ein gängiger
Standard -- eingeführt und erklärt werden, ggf. ist dafür ein
Verweis auf vorhergehende Kapitel sinnvoll, um zu lange Ausführungen
zu vermeiden.

Zitiert bitte richtig, der Text des Kapitals ist möglichst nach der 
MEW Ausgabe zu zitieren, also den blauen Bänden. Für den Reader
haben wir den Text aus der MEW Ausgabe eingescannt.

Eure Arbeit sollte auf jeden Fall einen Roten Faden haben. Sollte
ihr die Ausarbeitung in Arbeitsteilung erstellen, diskutiert und
korrigiert die Ergebnisse unbedingt gemeinsam, auch hier sollte ein
roter Faden ersichtlich sein. Es kommt im Übrigen nie gut an, wenn
aufgrund von stilistischen und inhaltlichen Brüchen offensichtlich
ist, dass verschiedene Textabschnitte von verschiedenen Menschen
verfasst wurden.

Begreift die Arbeitsgruppe nicht nur als Instrument zum effektiven
Arbeiten (jeder schreibt seinen Part und dann werfen wir schnell
alles zusammen), sie kann ein Raum der fruchtbaren Diskussion und
des Miteinanders sein, in der mensch sich hilft und weiterführende
Gedanken und Fragen entwickelt, sich den Inhalt des Textes auf eine
neue Weise erschließt.
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Anforderungen für einen Leistungsschein

Für den Erwerb eines Leistungsscheins erwarten wir eine mindestens 10-seitige Ausarbeitung eines Sitzungsthemas. Diese solltet ihr mit eurer Protokollgruppe machen. Die Zahl sollte aber 4-5 Leute nicht überschreiten. Je nach Gruppengröße sollte die Hausarbeit auch an Umfang zunehmen. Der Inhalt und dessen Form ergibt sich jedoch aus dem bearbeiteten Gegenstand. Falls ihr merkt, dass ihr zu viele Leute seid, teilt euch auf. Die Ausarbeitung soll in einem Fließtext folgende Aspekte beinhalten: eine Einordnung des Textausschnitts in das Gesamtwerk, die Beantwortung der Leitfragen der Sitzung, die Darstellung von Verständnisproblemen in der Diskussionsgruppe (wichtig!), ggf. Skizzen/Diagramme, die das Verständnis erleichtern. Um eine Grundlage für diese Ausarbeitung zu haben, halten wir es für notwendig, die eigene Sitzung zu protokollieren. Sekundärliteratur könnt ihr durchaus verwenden. Schaut dafür in die Rubrik „Literatur“. Abgabe bitte bis 30. September!

Zusätzlich erwarten wir, dass alle Menschen, die eine Ausarbeitung (und damit ein Protokoll) zu der gleichen Seminarsitzung übernehmen, zu Anfang der folgenden Sitzung in 5 Minuten die wesentlichen Punkte ihres Themas darstellen. Der Vortrag sollte aufgrund der kürze der Zeit von nur einem Teil der Gruppe am besten von nur einer Person übernommen werden.

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Über den Seminarablauf

Infos zum Seminar

Kapital lesen – Lektüreseminar zu „Das Kapital“ von Karl Marx

Modul: Politische Ideengeschichte / Proseminar (15 048) / Montags 12 – 14 Uhr / Garrystr. 55 HS A

Kontakt: kapitalseminar(at)gmx.de   ! Achtung neu email Adresse !

Zum Allgemeinen: Um die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise verstehen zu können, ist die Kenntnis der grundlegenden Mechanismen des Kapitalismus Voraussetzung. Wir wollen diese Grundlagen entlang der Lektüre des Kapitals von Karl Marx erarbeiten, die Entstehungsgeschichte des Kapitalismus und dessen Funktionsweise nachvollziehen: “Was ich in diesem Werk zu erforschen habe, ist die kapitalistische Produktionsweise und die ihr entsprechenden Produktions- und Verkehrsverhältnisse.” (Karl Marx, Vorwort zu Das Kapital)

Wer oder was ist eigentlich dieses Kapital? Warum kann das, was produziert wird, nicht am Ende des Arbeitstages mit nach Hause genommen werden? Warum ist der Austausch von Waren über Geld vermittelt? Diesen Fragen und vielen mehr wollen wir uns im Verlauf des Seminars zuwenden. Für dieses Seminar werden keine Vorkenntnisse der ökonomischen oder marxistischen Theorie vorausgesetzt. Es soll einen Einstieg in die Kritik der politischen Ökonomie ermöglichen.

zur Literatur: Wir lesen als Primärliteratur: Das Kapital von Marx. Herausgegeben in den MEW Bänden des Dietz-Verlags Berlin(auch antiquarisch zu haben). Gelesen werden Ausschnitte aus MEW 23 (erster Band) und MEW 25 (dritter Band). Solltet ihr euch die ganzen Bücher zulegen wollen, empfehlen wir euch die blauen MEW-Bände zu kauft, die in keinem Bücherregal fehlen sollten. Das erleichtert auch die Diskussion wegen identischer Seitenzahlen. Die Texte sind ansonsten auch unter der Rubrik “Reader” als download verfügbar. Die gesammelten Werke sind auch im Internet abzurufen: http://www.mlwerke.de/

Seminarplan: Dieses Seminar kann nur einen Überblick geben. Wir haben daher versucht, mit dem Seminarplan die wesentlichen Begrifflichkeiten der drei Bände des Kapitals abzudecken. Der1.Band gibt uns einen Überblick über die grundlegenden Begriffe. Mit dem 2.Band werden wir uns aus Zeitmangel nur thematisch auseinandersetzen, ohne Ausschnitte zu lesen. Der Band 3 führt uns zu den betriebswirtschaftlichen Sichtweisen, die wir als Käufer und Käuferinnen, Lohnarbeitende oder Studierende alltäglich erfahren.  Damit gehen wir mit den grundsätzlichen Begriffen von Wert, Mehrwert, abstrakter Arbeit usw. des ersten Bandes fort zu den “Erscheinungsformen der ökonomischen Verhältnisse” im dritten Band. Dieser Wechsel der Abstraktionsebenen ist notwendig, denn “alle Wissenschaft wäre überflüssig, wenn die Erscheinungsform und das Wesen der Dinge unmittelbar zusammenfielen” (Marx – MEW 25, S. 825).

zum Ablauf: Ziel ist eine möglichst konstante, intensive Arbeit am Text, bei der die Begriffe und Zusammenhänge klar werden. Daher haben wir uns überlegt, die Diskussion in Arbeitsgruppen von 5 – 10 Personen zu führen, die über das Semester nicht groß variieren und sich den Text gemeinsam erarbeiten. Jede Sitzung soll es eine kurze Wiederholung des in der letzten Woche erarbeiteten Inhalts geben.

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Charaktermaske

„Zur Vermeidung möglicher Mißverständnisse ein Wort. Die Gestalten von Kapitalist und Grundeigentümer zeichne ich keineswegs in rosigem Licht. Aber es handelt sich hier um die Personen nur, soweit sie die Personifikation ökonomischer Kategorien sind, Träger von bestimmten Klassenverhältnissen und Interessen. Weniger als jeder andere kann mein Standpunkt, der die Entwicklung der ökonomischen Gesellschaftsformation als einen naturgeschichtlichen Prozeß auffaßt, den einzelnen verantwortlich machen für Verhältnisse, deren Geschöpf er sozial bleibt, sosehr er sich auch subjektiv über sie erheben mag.“

(Marx – Vorwort zur ersten Auflage des Kapitals)

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